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Siry-Beratung
Christel Siry

An der Barbarakapelle 16
53894 Mechernich

T. 02443 . 902310

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praxis

lizensierte Comitamur-Praxis

c) 2008 - 2012

Trennungsbegleitung

Dauerhaft ist nicht ewig – Trennungs- und Abschiedsbegleitung

Bei einer Trennung oder wenn eine Beziehung zu Ende ist, bricht für viele Menschen eine Welt zusammen. Niemals in ihrem Leben haben sie sich so einsam, verlassen und hilflos gefühlt. Wenn die Hoffnung nachlässt, dass der Partner / die Partnerin wieder zurückkommt, fallen viele Menschen in tiefe Löcher die das Leben erschweren, oder beschäftigen sich gar mit finstersten Rachephantasien.

Immer dort, wo der Lebensweg eine ungewollte Richtung einschlägt, muss von alten Vorstellungen, Erlebnissen und Wünschen Abschied genommen werden; findet Trauer statt.

Trennungsbegleitung bedeutet für mich, den trauernden Menschen behilflich zu sein, heraus zu finden, was jetzt - und in der kommenden Zeit für sie wichtig ist, um mit der veränderten Lebenssituation umzugehen.

Trennungs- und Abschiedsbegleitung kann sich auf bevorstehende oder vollzogene Trennungen und Scheidungen ebenso beziehen, wie auf die Bewältigung der Trennung von einem geliebten Menschen durch Tod. Auch der Verlust einer Lebensaufgabe kann eine Trennungsbegleitung erforderlich machen.

Wenn Menschen auseinander gehen, um neue Wege zu beschreiten, braucht es häufig einer Kraft von aussen, um den gegenseitigen Respekt, der dazu nötig ist zu wahren. Braucht es Unterstützung und Inspiration sich friedvoll und menschlich zu trennen.

Insbesondere bei Familientrennungen, ist es besonders wichtig, in Achtsamkeit auseinander zu gehen, denn Eltern bleiben immer Eltern. Hier führt Trennungsbegleitung zur Verbesserung und Stabilisierung der künftig, notwendigen Beziehung durch einen gelungenen Interessenausgleich.

„Es war ein Traum, der vergangen ist – macht jetzt bloß keinen Alptraum daraus.“ (Osho, Above All, Don´t Wobble“)

Wer gewinnt das Kind?
Das ist es, was wir, als Paarberater-Paartherapeuten immer wieder erfahren.

Die Verletzungen, die Wut, die Trauer, den Hass, all das wird mit in den Sorgerechtsprozess mit hineingenommen. Es geht nicht um das Wohl des Kindes, sondern es geht darum als “Sieger“ durch und über das Kind aus der Trennung zu kommen. Das Kind wird zum Instrument und nicht als Person als leidender Teil des Systems gesehen. Viele Eltern verlieren den Blick und steigen aus der Verantwortung der Fürsorge für das Kind aus.

In den Beratungen ist es deshalb so wichtig, das ganze System zu betrachten, die Verletzungen des Paares in der Trennung zu bearbeiten, damit das Paar als Eltern weiter in die Verantwortung für ihre Kinder gehen können.

Mediation als Instrument in der Trennungsbegleitung.